Wen und was SKala fördert

SKala fördert in ausgesuchten Bereichen:

  • Inklusion und Teilhabe: Inklusion wird meistens auf das Zusammenleben zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen reduziert. Wir gehen einen großen Schritt weiter: Inklusion bedeutet für uns die Teilhabe aller Menschen in allen Bereichen des Lebens. Das umfasst das Engagement von, für und mit Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderungen, sozial Benachteiligten sowie älteren und kranken Menschen.

    Entsprechend fördern wir Projekte, deren Vision sich an einer Gesellschaft orientiert, in der alle Menschen gleichberechtig teilhaben, mitbestimmen und mitgestalten – in Ausbildung und Arbeit, Freizeit und Kultur, Wohnen und Gesundheit.

  • Kompetenz- und Engagementförderung: Kinder und Jugendliche sollen zu lebenskompetenten, selbstbewussten und engagierten Menschen heranwachsen. Weil das nicht immer von allein geschieht, fördert SKala Projekte, die Heranwachsende entsprechend stärken.

    Darüber hinaus werden Projekte bedacht, die Menschen – unabhängig von Alter und Herkunft – darin befähigen und unterstützen, sich für ein besseres Miteinander einzusetzen.

  • Brücke zwischen den Generationen: Unterschiede verstehen, mit ihnen leben und von ihnen profitieren – für den inneren Zusammenhalt der Gesellschaft ist es wichtig, dass sich Junge und Ältere austauschen. Deswegen unterstützt SKala Projekte, die generationenübergreifend arbeiten.  

  • Vergessene Krisen: Vergessene Krisen im internationalen Kontext sind durch eine hohe humanitäre Notlage und geringe öffentliche Aufmerksamkeit gekennzeichnet. Dies kann sich in unterschiedlicher Hinsicht äußern:

    • Das Land/die Krise insgesamt ist "vergessen".
    • Innerhalb eines Landes ist eine bestimmte Region unterversorgt.
    • Ein bestimmter Sektor der Nothilfe ist vergessen und/oder unterfinanziert.
    • Eine bestimmte Gruppe der Bevölkerung wird nicht ausreichend versorgt.

      Wir fördern Projekte von deutschen Hilfsorganisationen, die das akute humanitäre Leid durch Hilfs- und Schutzmaßnahmen lindern oder logistisch und organisatorisch auf den Krisenfall vorbereiten (preparedness).

Allen Förderbereichen ist gemein, dass nicht in wenige ausgewählte, öffentlich präsente "Leuchtturmprojekte" investiert wird, sondern in eine Vielzahl unterschiedlicher Organisationen auch kleineren Typs.

Ein Teil der geförderten Projekte speist sich aus dem Pool derjenigen Projekte, die bereits das PHINEO-Wirkt-Siegel tragen.

Im Frühjahr 2017 konnten sich per Ausschreibung auch andere Organisationen für eine Förderung bewerben, die Bewerbungsfrist endete am 3. März 2017. Wir bitten um Verständnis, dass wir uns zugesandte Förderanträge und Initiativ-Bewerbungen NICHT bearbeiten und auch NICHT zurücksenden!

Über Neuigkeiten informieren wir rechtzeitig auf dieser Website, via PHINEO-Newsletter sowie auf unserer Facebook-Site.

Förderkriterien

Generell gelten folgende Förderkriterien:

  • Rechtsform: SKala fördert ausschließlich Projekte von Organisationen, die in Deutschland als gemeinnützig anerkannt sind, d.h. die über einen gültigen Freistellungsbescheid verfügen. Die Organisationen müssen auch operativ tätig sein; eine rein fördernde Tätigkeit ist nicht ausreichend.
  • Wirkungskreis: Die Projekte haben ihre Aktivitäten und den Wirkungsschwerpunkt in Deutschland (Ausnahme: Vergessene Krisen).
  • Thematischer Ansatz: Die Projekte arbeiten in mindestens einem der nachfolgenden Themenbereiche:

    • Inklusion & Teilhabe
    • Kompetenz- & Engagementförderung
    • Brücke zwischen den Generationen
    • Vergessene Krisen

  • Zielgruppen: Die Projekte richten sich an mindestens eine der folgenden Zielgruppen:

    • SeniorInnen
    • Menschen mit Behinderungen oder Benachteilungen/Erkrankungen
    • Angehörige von Menschen mit Behinderung und Senioren
    • Flüchtlinge
    • Menschen mit Migrationshintergrund
    • Kinder und Jugendliche
    • Menschen, die von Katastrophen/Krisen betroffen sind

  • Klare Konzeption: Es gibt ein nachvollziehbares Projektkonzept mit konkreten operativen Handlungsschritten, aus dem der gesellschaftliche Bedarf für das Projekt hervorgeht.

    Sehr klar benannt werden müssen auch die Zielgruppen und die Ziele, das heißt: Was genau soll bei wem durch das Projekt verändert werden?

    Das Projektkonzept sollte zudem zeigen, wie eine langfristige Veränderung im System erreicht werden kann – auch über die SKala-Förderung hinaus.

  • Nachhaltigkeits-Strategie: Aus dem Projektkonzept erschließt sich ebenfalls, ob bzw. wie das Projekt nach Förderende weiterläuft und finanziert wird.

  • Wirkungsorientierung: Projekte und die dahinterstehenden Organisationen arbeiten wirkungsorientiert.

    • Projekte, die bereits seit einem Jahr oder länger laufen, müssen erste Wirkungen bzw. Resultate nachweisen.
    • Projekte, die noch nicht laufen, müssen in der Konzeption Maßnahmen zur Wirkungsanalyse verankert haben.

  • Finanzierung: Zugehörig zum Projektkonzept gibt es einen Finanzierungsplan, aus dem der konkrete finanzielle Förderbedarf durch SKala hervorgeht. Sofern es mehrere FörderInnen für das Projekt gibt – z.B. öffentliche Hand, Unternehmen, Stiftungen – sollte in der Konzeptbeschreibung deutlich werden, worin der Mehrwert besteht, den die SKala-Förderung insbesondere in Abgrenzung zu anderen PartnerInnen erzielt.
  • Berichterstattung: Mit der Förderzusage verpflichten sich die Organisationen zur Teilnahme an einem einmaligen Reporting-Workshop und zur jährlichen Berichterstattung nach der Logik des Social Reporting Standard.

  • Besondere Merkmale von Projekten im Bereich "Vergessene Krisen":

    • Bedarfsorientierung: Das Projekt orientiert sich an den Bedarfen und Prioritäten der lokalen Bevölkerung bzw. der adressierten Zielgruppen. Es konzentriert sich auf besonders unterversorgte und unterfinanzierte Bereiche. Besonders verletzliche Gruppen werden identifiziert; für sie werden entsprechende Maßnahmen geplant.
    • Partizipativer Ansatz: Die Zielgruppen werden so weit wie möglich in die Konzeption und Umsetzung des Projekts eingebunden.
    • Koordinierung vor Ort: Die ProjektträgerInnen koordinieren sich mit anderen AkteurInnen vor Ort und berücksichtigen den jeweiligen Länderkontext entsprechend. Das Projekt ist anschlussfähig an andere Hilfen, zudem schließt es eine Lücke.
    • Förderung von Resilienz: Das Projekt leistet nicht nur Akuthilfe, sondern verfolgt einen nachhaltigen Ansatz, indem es Armut reduziert und Resilienzen stärkt. 
    • Organisationsentwicklung: Die beantragten Maßnahmen stärken die Kapazitäten der Mitarbeitenden und die Strukturen vor Ort – bevorzugt die der lokalen PartnerInnen. Dies beinhaltet etwa Maßnahmen zur Rechenschaftslegung gegenüber der Bevölkerung bzw. den Betroffenen (Partizipations- und/oder Feedbacksysteme).

Ausschluss-Kriterien

Wen oder was SKala nicht unterstützt:

  • SKala fördert keine Privatpersonen, die – gleich aus welchem Grund – finanziell in Not geraten sind oder Unterstützung bei Behandlungs- und Therapiekosten benötigen.
  • SKala übernimmt keine zeitlich unbegrenzten Verpflichtungen.
  • SKala finanziert keine Baumaßnahmen.
  • SKala vergibt keine Stipendien, z. B. für Schule/Studium, Aus-/Weiterbildung, Freiwilligendienste.
  • SKala übernimmt keine Darlehen, Kredite, Bürgschaften, Tauschgeschäfte.
  • SKala fördert keine Körperschaften des öffentlichen Rechts.
  • SKala unterstützt keine kommerziell ausgerichteten (nicht gemeinnützigen) Unternehmen, Vorhaben, Institutionen und Projekte, die reinen Event-/Festivalcharakter haben.
  • SKala fördert keine Projekte, bei denen PHINEO-Mitarbeitende in Leitungs- oder Vorstandsgremien sitzen.

Keine Bewerbungen möglich!

Wir bitten um Verständnis, dass wir zugesandte Förderanträge und Initiativ-Bewerbungen NICHT bearbeiten und auch NICHT zurücksenden! Die Bewerbung zur SKala-Förderung endete am 3. März 2017.

Über Neuigkeiten informieren wir rechtzeitig auf dieser Website, via PHINEO-Newsletter sowie auf unserer Facebook-Site.

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